Die Amische kommen, rettet sich wer kann!


Nach meinem zweiten Besuchstag in Silver Dollar City stand mal wieder eine längere Autofahrt auf dem Programm, denn am nächsten Tag sollte es in den etwa 600 Meilen entfernten Freizeitpark Kings Island gehen. Um möglichst viel Zeit in Silver Dollar City zu haben plante ich einen Stopp auf der Hälfte der Strecke  in Greenville, Illinois nahe St. Louis ein. Es war schon irgendwie bitter am geschlossenen Six Flags Over Mid America vorbei zu fahren, doch auch dahin komme ich irgendwann auch noch.

Im ersten Entwurf der Tour war dieser Schlenker sogar gar nicht vorgesehen, denn ich hätte auch über Kansas City mit Stopp-Over in Chicago zurück nach Akron, Ohio fliegen können und somit die Freizeitparks Worlds of Fun und ggbfs. Six Flags Great America besuchen können. Da ich nicht wusste ob 40 Minuten für einen Umstieg in Akron ausreichten um meinen Rückflug nach Europa nicht zu gefährden, entschied ich mich für die sicherere Variante und fuhr stattdessen mit dem Auto die verbleibenden 800 Meilen nach Akron.

In Greenville angekommen checkte ich dann im Super 8 Greenville ein, wo ich zum ersten Mal mit Amischen in Kontakt kam und man, dass war kein positiver. Die Pennsylvaniadeutsch sprechenden Amerikaner hätte ich am liebsten zur Sau gemacht, denn sie vor allem eines: Unhöflich und laut! Wie man sich in der unserer Zivilisation so schlecht benehmen kann, bleibt mir ein Rätsel, doch sie klauten mir einiges an Schlaf. Zum Glück waren sie am nächsten Morgen früh aufgebrochen, so dass ich mich nicht noch beim Frühstück mit ihnen Herumärgern hätte müssen. Sollten mir irgendwann einmal wieder Amische begegnen, so werde ich wohl das Hotel wechseln – das ist zumindest einfacher als sich mit Hinterwäldlern herumärgern zu müssen. Wahrscheinlich wird es dann ein anderes Super 8, denn das war eigentlich echt gut.

Auf der Suche nach etwas essbaren musste ich nach einem kurzen Abstecher nach Greenville dann doch leider nur auf Domino’s zurückgreifen. Die Pizzakette unterscheidet sich bekanntermaßen signifikant von ihrem Pendant in Deutschland, weswegen ich zumindest nicht abgeneigt war hier einmal eine Pizza zu bestellen. Am Ende wurde es dann eine Art Margherita, denn ich bestellte wohl aus Versehen eine Pizza ohne Belag, die jedoch überaus gut war.

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