Der Roadtrip nach Branson


Ich mag Road Trips, denn sie zeigen einem oftmals Teile eines Landes, die man sonst nicht sehen würde. Dabei ist das ursprünglich geplante Etappenziel zwar von besonderem Interesse, doch oftmals nicht so wichtig wie der Weg an sich und der führte mich von Houston über Arkansas durch die Ozark Mountains direkt nach Branson, Missouri.

Zwischendrin wurde mein Adrenalinpegel deutlich gesteigert, als ich beim Bezahlen an einer Tankstelle merkte, dass ich eine meiner Kreditkarten höchstwahrscheinlich im Kemah Boardwalk im Restaurant Saltgrass Steak House liegen gelassen habe… Da eine Rückfahrt nach Kemah, Texas einen Umweg von mehreren Stunden heißen würde wollte ich meine Karte natürlich schnellstmöglich sperren. Doch auch das geht kaum, wenn man keine internetfähige Sim in seinem Handy hat und selbst ein Versuch sich in einem McDonald’s auf dem Weg mit dem Internet zu verbinden kläglich scheiterte. Erst im Besucherzentrums des Staates Arkansas konnte ich mich endlich verbinden und meine Karte demzufolge endlich sperren.

Arkansas war quasi meine Rettung und auch ohne diesen Zwischenfall haben mir die zahlreichen Meilen durch diesen Staat richtig gut gefallen. Spätestens als es über Little Rock dann in die Ozark Mountains ging war ich hin und weg. Landschaftlich und auch fahrtechnisch war diese Strecke astrein, wenngleich auch mit zunehmender Dämmerung immer anstrengender. Irgendwann erreichte ich dann den Staat Missouri und alsbald die Stadt Branson.

In Branson habe ich über die Website des Freizeitparks Silver Dollar City ein Pauschalpaket gebucht, welches den Freizeitpark und das Hotel Fall Creek Inn & Suites beinhaltete. Auch wenn das Hotel optisch schön gelegen und recht sauber war, so war die Ausstattung dessen doch eher sehr einfach. Leider gab es im doch recht kleinen Zimmer nicht einmal eine Minibar, was sich während meines Besuchs als leider sehr unvorteilhaft herausstellte, so schmolz beispielsweise mein im Freizeitpark gekauftes Fudge ohne es zu probieren hinweg.

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