[25.08 – 08.09.17] Titanic Max

Die Tour


Was man nicht alles grob planen kann, wenn man nach einem Besuch im Miramar Weinheim spätabends bis zum Ladenschluss in einem in der Nähe befindlichen Burger King ausharrt. Zwar war das Leitthema unter Nicolas, Daniel, Dominik, Julian und mir die Holzachterbahn Leap-the-Dips und somit keineswegs eine asiatische Anlage, doch während der amerikanische Präsident vielen bereits ein Dorn im Auge ist, waren es eher die Bestrebungen des Teams aus Altoona ihren Park auf den neuesten Stand zu bringen (und ihn daher dieses Jahr gar nicht öffneten) ausschlaggebend die weitere Planung auf ein anderes Ziel zu verlegen.

Brunitas Taiwan-Tagebuch war gerade frisch veröffentlicht und dementsprechend war der Wunsch nach Schwarzwälder Kirschtorten und der Vekomaschen Tilt-Achterbahn Gravity Max ungeheuer groß. Da sich in beinahe direkter Nähe der Freizeitpark Space World befindet und dieser sich nach einem kleinen, international stark kritisierten, Zwischenfalls mit einigen eingefrorenen Fischen in seiner Schlittschuharena aus der Freizeitparkwelt verabschiedete und nun nur noch für ein Jahr geöffnet sein sollte war es höchste Eisenbahn nach Fukuoka zu fliegen.

Innerhalb der nächsten Wochen legte sich dann der Fokus immer weiter nach Japan, immerhin das Land mit der höchsten Freizeitparkdichte der Welt. Ebenso schnell hat sich das eigentliche Gefährtentrio herauskristallisiert, weswegen der Untertitel zur Tour eigentlich „Drei Nasen essen Sushi“ lauten sollte; nur blöd, wenn eine Person absolut nichts anderes isst als Schnitzel und Hamburger und der dritte Tourteilnehmer auf Grund seines Studiums leider ein unsicherer Wackelkandidat blieb. Zwei-Varianten-Planung olé, aber wozu gibt es Excel.

Während ich mich um die grobe Planung und Kostenplanung kümmerte, hat Nicolas die Feinplanung übernommen. Ausschlaggebend dafür war der endlich gebuchte Flug von Frankfurt nach Fukuoka über Seoul mit Korean Air und der nun definitiv stattfindenden Reise. Passende Hotels wurden schnell gefunden und waren preislich im Durchschnitt unter dem Preisniveau hierzulande. Auch die JR Railpässe und das Pocketwifi für uns zwei waren schnell besorgt.