Le King et la Foire du Trône


Ursprünglich war es gar nicht geplant die Foire du Trône an einem Donnerstag zu besuchen. Da jedoch die französische Zuggesellschaft SNCF am nächsten Tag streiken sollte und es somit unklar war ob und wie oft die Pariser S-Bahn RER von und nach Torcy fahren würde, habe ich den geplanten Besuch der französischen Hauptstadt einfach um einen Tag nach vorne verlegt. Da es bis zum Abend trocken bleiben sollte, war mein erstes Ziel an diesem Tag der Bois de Vincennes und damit verbunden ein Besuch auf der Foire du Trône. 

Die Kirmes öffnet offiziell gegen 12 Uhr. Als ich eine Stunde später den Platz betrat, war naturgemäß noch nicht viel los. Hier und dort waren dennoch einige Besuchergruppen unterwegs; nur von den Schaustellern fehlte jede Spur. Teilweise hat man diese über den gesamten Tag nicht einmal angetroffen. Gut, am Abend sollte es regnen. Das mag für einen französischen Schausteller bereits Grund genug sein, um der Arbeit fernzubleiben, jedoch wirft es einen unnötigen Schatten auf diese Großveranstaltung. Man stelle sich ein solches Verhalten mal auf einer Großkirmes in Deutschland vor, irgendwann würde niemand mehr hingehen. 

Ohne die Möglichkeit großartig viel Geld… Weiterlesen

Osakas Zuhause für kleine Elfen


Seinen Ursprung hat der Hirakata Park als Ausstellungsgelände der Kikuningyō-ten im Jahr 1912. Im Oktober und November jedes Jahres wurden dabei mit Chrysanthemen verzierte Figuren und Szenen gezeigt, ehe im Jahr 2005 die letzte reguläre Ausstellung abgehalten wurde. 1926 erfolgte dann die eigentliche Erschließung des Vergnügungsparks als fortan die Keihan Electric Railway den Park betrieb und die ersten Fahrgeschäfte einzogen. 1944 wurde das Gelände militärisch genutzt.

Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges war das Gelände nicht nutzbar und die Kikuningyō-ten fand auf einem anderen Gelände entlang der Keihan Linie statt. Im Jahr 1949 folgte dann die Rückkehr nach Hirakata. Vorerst als Stadtpark geführt, wurde im Zuge einer Steuerreform das Gelände im Jahr 1952 erneut in einen Vergnügungspark umgewandelt.  Seit jeher ist der Park im Besitz der Keihan Gruppe.

Also ab nach Hirakata-kōen und hinein in den Hirakata Park. Direkt am Eingang erwartet uns ein schickes und überaus großzügig ausgelegtes Felsmassiv mit integrierter interaktiver Attraktion. Besser kann ich persönlich den Magical Volcano nicht beschreiben, denn er ist tatsächlich sehr vieles in einem;… Weiterlesen

Togo-Mania im Greenland


Mitten im japanischen Ruhrgebiet befindet sich seit dem Jahr 1964 das Greenland Resort. Einst von der Mienengesellschaft Mitsui Mining als Tochterunternehmen gegründet hat sich das Ferienresort im Laufe der Zeit immer wieder neu aufgestellt und wird, nach Absprung der Mitsui Gruppe, mittlerweile nur noch als Greenland (also ohne den Präfix Mitsui) betrieben. Neben den namensgebenden Freizeitpark besteht das Resort aus zwei Hotels, einem Golfkurs, einem Bowlingcenter, einer Pachinkohalle, sowie mehreren Restaurants und der obligatorischen Heißen Quelle.

Bereits bei der Anfahrt zieht das gigantische Riesenrad bereits alle Blicke auf sich, doch wenn sich dann die ersten Achterbahnen dazugesellen, so ergibt sich ein Bild, welches einem das Wasser im Mund nur so zusammenfließen lässt. Also schnellstmöglich hinauf zum Eingang um den Eintritt, sowie den Free Pass, an der Kasse zu entrichten. Den Voucher für den Free Pass tauscht man dann im Park gegen das entsprechende Armband zum Dauerfahren ein – alternativ besteht, wie auch in den meisten japanischen Freizeitparks, die Möglichkeit die Fahrten einzeln zu entrichten. Das Greenland ist also ein klassischer Tivoli-Park,… Weiterlesen