Spaß auf Tiki-Waka


Nach diesem furchtbar anstrengenden Schlauch von Anreise sah die Welt nach einem erholsamen tiefen Schlaf und einem wirklich sehr guten Frühstück tags darauf dann zum Glück wieder etwas rosiger aus, so dass ich nach dem Frischmachen nun das erste Ziel für heute und den ersten Hauptgegenstand des Berichts ansteuerte: Walibi Belgium.

Die Fahrt dahin war von Vilvoorde aus zwar nicht mehr sehr lang, aber für einen ortsunkundigen Touristen dennoch eine kleine Herausforderung. Auf dem Papier sieht die zu fahrende Strecke absolut machbar aus, beinhaltet aber zwei Manöver, wo man auf der Ringautobahn innert kurzer Distanz über mehrere Spuren nach links wechseln muss – wobei aber zu jeder Tages- und Nachtzeit ein krasser Kontrast zwischen den rechten und linken zwei Spuren herrscht, da auf der einen Seite praktisch alles still steht und auf der anderen mit 120 bedrohlich gedrängelt wird. Wundert mich echt, dass da überhaupt die Höchstgeschwindigkeit zugelassen ist – solche Stellen wären in unserem Sprachraum eher auf 100 oder gar 80 reguliert.

Und selbst wenn man es dann mal rüber geschafft hat, war es furchtbar unangenehm, am letztmöglichen Punkt… Weiterlesen

The Chip Oil Gambling Experience – Part I


Warum of all the gin joints spielen sich die Geschehnisse des vorliegenden Erfahrungsberichts in Merry Old England ausgerechnet in Drayton Manor ab? Nun, auf einen Park neben einem Birmingham (Alabama Splash Adventure) muss konsequenterweise halt noch ein zweiter solcher folgen. Tatsächlich verhält es sich jedoch etwas ausgefeilter: Tobias hat seine Cousine auf der Hinreise zu einem einwöchigen Sprach- und Schulkulturaustausch nahe Birmingham begleitet und hat in diesem Rahmen natürlich gleifch einen Wochenendtrip nach Blackpool draus gesponnen, zu dem er mich freundlicherweise eingeladen hat. Dieses wohl zweifellos merkwürdigste der englischen Seebäder steht bereits seit 1996 – das war noch vor RCT, werte Leserschaft – auf der Lacront’schen Bucket List. Nachbarskinder haben mir damals unendlich faszinierende Broschüren und die wildesten Erzählungen vom Pleasure Beach mitgebracht – und ich wusste einfach, dass ich da eines Tages unbedingt einmal hin muss! Wo sonst gibt es eine fast 70 Meter hohe Achterbahn direkt am Meer, die mit ihrem Sausewind beinah die teure Casio-Uhr vom Papa der Nachbarskinder auf dem Gewissen… Weiterlesen

Unter Shock im kunterbunten Regenbogenland


Das Rainbow Magicland ist mal wieder einer jener am Reizbrett entworfenen Freizeitparks, bei denen die eingangs erwarteten Besucherzahlen nicht mit der Realität zu koppeln sind und auch in Zukunft wohl nie zusammenfinden werden. Dabei dürfte die Betreibergesellschaft Alfa Park bereits im zwei Jahre zuvor eröffneten Miragica ähnliche Erfahrungen gemacht haben, so dass wohl noch einige Projekte von der Realisierung bewahrt wurden. Im Jahr 2011 eröffnete dann der, auf Kinderserien des italienischen Animationsstudios Rainbow basierende, Freizeitpark und was aus den Weiten des Internets noch sehr vielversprechend aussah entpuppte sich bereits durch Besucherberichte im zweiten Betriebsjahr des Parks als nicht haltbar.

Ich mache ungern einen Hehl daraus, dass der Park seinem schlechten Ruf gerecht wird; immerhin haben wir nichts Anderes erwartet. Bereits bei der Einfahrt auf den Parkplatz wird das zuvor, durch diverse Besucherberichte, gefestigte Bild bestätigt, denn ein Großteil dessen wurde in der Zwischenzeit von der Natur eingenommen. Dies macht aber nichts, denn Besucher darf man hier eh nicht erwarten, so dass es ohne Zögern in den Park ging um… Weiterlesen