Mit der Schockwelle durch Arlington


Wenn wir über die großen Ketten in der Freizeitparkindustrie sprechen wollen, dann müssen wir unter anderem über Six Flags sprechen, und es gibt keinen besseren Park dafür als Six Flags Over Texas. Der Park in Arlington bei Dallas öffnete 1961 nach einer kurzen Planungsphase von nur zwei Jahren seine Türen. Der Immobilienentwickler Angus G. Wynne, Jr. wollte einen Park wie den gerade frisch eröffneten kalifornischen Freizeitpark Disneyland in seinem Heimatstaat Texas.  Die erste Idee des Parks war es, Texas unter sechs Flaggen zu zeigen – der Titel wurde schnell zu Six Flags Over Texas, da Texas unter nichts stehen kann. Die sechs Flaggen repräsentieren die sechs Nationen, die Texas in seiner Geschichte regiert haben: Spanien, Frankreich, Mexiko, die Republik Texas, die Vereinigten Staaten von Amerika und die Konföderierten Staaten von Amerika.

Interessanterweise sollte der Park nur einige Jahre lang bestehen. Doch mit mehr als 8000 Besuchern am ersten Betriebstag war klar, dass Six Flags Over Texas schon jetzt ein echter Erfolg ist. Kurze Zeit später wurden mit Investition der Pennsylvania Railroad und der New York Central Railroad zwei weitere Parks gebaut (Six … Weiterlesen

Spaß auf Tiki-Waka


Nach diesem furchtbar anstrengenden Schlauch von Anreise sah die Welt nach einem erholsamen tiefen Schlaf und einem wirklich sehr guten Frühstück tags darauf dann zum Glück wieder etwas rosiger aus, so dass ich nach dem Frischmachen nun das erste Ziel für heute und den ersten Hauptgegenstand des Berichts ansteuerte: Walibi Belgium.

Die Fahrt dahin war von Vilvoorde aus zwar nicht mehr sehr lang, aber für einen ortsunkundigen Touristen dennoch eine kleine Herausforderung. Auf dem Papier sieht die zu fahrende Strecke absolut machbar aus, beinhaltet aber zwei Manöver, wo man auf der Ringautobahn innert kurzer Distanz über mehrere Spuren nach links wechseln muss – wobei aber zu jeder Tages- und Nachtzeit ein krasser Kontrast zwischen den rechten und linken zwei Spuren herrscht, da auf der einen Seite praktisch alles still steht und auf der anderen mit 120 bedrohlich gedrängelt wird. Wundert mich echt, dass da überhaupt die Höchstgeschwindigkeit zugelassen ist – solche Stellen wären in unserem Sprachraum eher auf 100 oder gar 80 reguliert.

Und selbst wenn man es dann mal rüber geschafft hat, war es furchtbar unangenehm, am letztmöglichen Punkt praktisch im … Weiterlesen

Astérix est là!


Parc Astérix gibt es entweder in voll oder geschlossen. Bislang konnte ich diese Aussage immer voll unterschreiben, denn jedes Mal, wenn ich zum Achterbahnfahren in der Nähe von Paris war, war der Park geschlossen. Dass es neben diesen logischen Ausdruck noch viele andere Zustände gibt, liegt in der Natur der Sache. Fakt ist jedoch auch, dass der im Jahr 1989 geöffnete Freizeitpark zu den bekanntesten europäischen Freizeitparks gehört und dementsprechend ziemlich gut besucht wird. Astérix ist aber auch eine sehr erfolgreiche Marke.

Als Sammler der französischen Hardcover Bände habe ich mich sehr auf den Besuch im Parc Astérix gefreut. Nach der zweiten Nacht in der Champagne, brach ich nach einem kurzen Plausch mit dem Ferienhausbesitzer in Richtung Paris auf. Da die Autobahnen dort jedoch allesamt überladen waren, erreichte ich den Freizeitpark über zahlreiche Nationalstraßen deutlich später als ursprünglich geplant. Eigentlich wollte ich bereits online den Pass Saison Découverte (vergünstigte Jahreskarte mit Ausschlusstagen) kaufen, da dieser günstiger ist als ein Zweitagesticket, doch dank Versand wäre die Karte wohl erst nach meinem Besuch zu Hause angekommen.… Weiterlesen