Ein Spaß für die ganze Familie


Wenn die Spurweiten einiger Modelleisenbahner zu groß werden, dann kann auch ein Freizeitpark daraus entstehen. So in etwa kann man die Geschichte des Parc des Combes zusammenfassen. Im Jahr 1985 entschieden sich Modeleisenbahner aus Le Creusot und der lokale Politiker, sowie spätere Präsident der NPO Chemin de Fer Touristique des Combes, Serge Chevalier die alte Trasse der Chemin de Fer des Crouillottes wieder aufleben zu lassen.

Ursprünglich diente die Strecke dazu Schlacke der Hochöfen der Usines Schneider auf das Plateau de la Combe zu befördern und dort zu entsorgen. Bereits in den 50er Jahren wurde diese jedoch stillgelegt und zurückgebaut. Nun galt es also die Strecke neu zu verlegen. Die Gleise, Schienen und Schwellen wurden dabei der Creusot-Loire entnommen – einem kurz zuvor Konkurs gegangenen Stahlunternehmen. Fünf Jahre später erfolgte dann die Eröffnung des ersten Abschnitts mit einer Streckenlänge von 2,5 km vom Bahnhof Parc des Combes bis hinunter zur Combe Denis. Der heutige Streckenrundkurs des Train des Combes von 5,2 km wurde fünf Jahre später fertiggestellt. Weiterhin erfolgte die Errichtung eines Bahnhofs im Stadtzentrum von Le Creusot, unweit… Weiterlesen

Quadruple-down voraus auf der Rodelbahn Pradaschier


Die Schweiz ist teuer; zu meiner eigenen Verblüffung sogar nicht nur teuer, sondern sehr teuer. Dieses zieht sich natürlich durch das ganze Land und die hiesige Gesellschaft kann dieses mit ihrem entsprechenden Gehalt auch locker finanzieren, doch für Touristen sieht das Ganze etwas anders aus. Wer Lust hat kann für 28 CHF, also ungefähr 26€ eine Fahrt auf der Rodelbahn Pradaschier (inkl. der Sesselliftfahrt) wagen oder für etwa den selben Preis vier Stunden in ein Erlebnisbad gehen bzw. ganz normal essen gehen.

Angefixt durch den Bericht des Sommerrodelbahnveterans Martin Spies blieb uns aber auch kaum etwas Anderes übrig, als den Pradaschier wenigstens einmal hinunterzurasen. Tja, wenn man das nur könnte. Modernisiert auf das neueste Sicherheitssystem des Herstellers und somit ausgerüstet mit automatischen Abstandshaltern und durchgängig vorhandenen Bremsschwertern, in die die Magnetbremse je nach Bedarf greift, ist das nun wirklich nicht mehr so einfach machbar. Doch ehe einem diese Erkenntnis kommt heißt es den Berg zu erklimmen und oben in einen der Bobs zu steigen. Dass das Ganze auch schwieriger sein kann als gedacht zeigte uns das Schicksal eines Jungen… Weiterlesen

Trotz Magnetbremse das Ziel vor Augen


Auf meinem Rückweg von Stuttgart nach Hamburg machte ich mit all meinem Umzugsgut bei der, irgendwie auf dem Weg gelegenen, Sommerrodelbahn Wald-Michelbach halt. Bereits bei der Anfahrt ist der Odenwaldbob kaum noch zu übersehen, immerhin schlängelt man bis zur Kreidacher Höhe halbwegs parallel den Berg hinauf.

In einer leicht abschüssigen Rechtskurve verlässt man die Station und nimmt auf einer Gerade etwas an Geschwindigkeit auf. Nach einer kurzen Linkskurve überquert man nun eine Landstraße und stürzt sich nach einem Drop direkt in einen linksführenden Kreisel hinein. Mit Vollgas vollführt man nun mehrere kleinere Rechts-/Linksschwenker und sogleich daran eine weite Rechtskurve. Nach einer Linkskurve geht es über mehrere Jumps parallel zum Lifthügel der Anlage rasant bergab. Leicht serpentinenartig fügt sich nach einer kurzen Linkskurve eine Rechtskurve an, die dann in den zweiten Kreisel der Fahrt übergeht. Dieser entlässt einen in eine weite Rechtskurve parallel zum Hang, die einen dann in zwei Haarnadelkurven und kurz darauf in die Bremsstrecke entlässt. Es folgt die Rückführung zur Station.

Obwohl die Strecke konsequent mit Bremsschwertern, unterschiedlicher… Weiterlesen