Europa Park (2017)

Allgemeine Informationen Europa Park


Freizeitpark:Europa Park (seit 1975)
Teil des Resorts Europa-Park Freizeit- und Erlebnisresort
Adresse:Europa Park Straße 2
77977 Rust
http://www.europapark.de/de
Betrieb:Fam. Mack

Europa Park in Rust, Baden-Württemberg ist der größte und meistbesuchte Themenpark in Deutschland. Der Vergnügungspark entstand im Jahr 1975 als Ausstellungsfläche für die Fahrgeschäfte der Heinrich Mack GmbH & Co. KG – der heutigen Mack Rides GmbH & Co. KG, die im nahen Waldkirch bei Freiburg ihre Fertigung haben. Seit jeher betreibt die Eigentümerfamilie Mack den Freizeitpark.

Der Europa Park beherbergt eine sehr große Anzahl an Achterbahnen und familienfreundlichen Fahrgeschäfte, sowie Themenfahrten, die allesamt europäischen Themenländern zugeordnet wurden und somit ein äußerst immersives Erlebnis bieten. An jeder noch so kleinen Ecke des Freizeitparks gibt es etwas Neues zu entdecken.

Fun Fact #1: Der Freizeitpark sollte ursprünglich von dem Schausteller Otto Tiemann betrieben werden. Da dieser kurze Zeit vor der Öffnung verstarb übernahm die Familie Mack selbst die Leitung. Hans-Jürgen Tiemann, der Sohn Otto Tiemanns, hingegen eröffnete drei Jahre später den Heide-Park in Soltau. Auch heute kann man viele Gemeinsamkeiten innerhalb der beiden Parks entdecken.

Fun Fact #2: Da die Schiene der beliebten Achterbahn Eurosat zum Jahr 2018 das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hat, wurde diese ausgetauscht. Da die Halle der Eurosat jedoch sehr komplex ist, hat man nur wenige Module dieser entfernt und die Schiene nach und nach herausgehoben. Um die Stützstruktur jedoch stabil zu halten wurden immer nur einzelne Schienenabschnitte demontiert und sogleich durch die neue Schiene ersetzt.

Fun Fact #3: Zwar steht das erste Achterbahnrestaurant im Harburger Hafen, doch der Food Loop war das erste Restaurant seiner Art, bei dem die Töpfe auch durch Loopings fahren.

Der Ba-a-a Express in der Harbo(u)r Street


Eigentlich war der irische Themenbereich bereits die Neuheit des letzten Jahres und sicherlich wäre es nun interessanter über die Neuheit dieses Jahres zu sprechen; doch wie auch das umgestaltete Kinderland mitsamt der Kinderachterbahn Ba-a-a Express wird auch der neuartige Flugsimulator Voletarium erst zur Hauptsaison eröffnen. Einerseits ist es wie immer schade, wenn eine Neuheit nicht zum Saisonbeginn eröffnet, andererseits ist es der Europa Park – da kommt man eh schnell wieder hin – Selbstbeweihräucherung als bester Freizeitpark der Welt hin oder her, den negativen Touch dieser angeberischen Werbeaktion interessieren doch eh nur die Köpfe hinter der Werbung; der Rest weiß eh, dass man es mit dem Europa Park mit einem der besten Freizeitparks zu tun hat.

Im Gegensatz zu anderen Freizeitparks weltweit ist man in Rust jedoch erstaunlich bodenständig, was die Gestaltung des Kinderbereichs angeht. Man ist sogar überraschend eigenständig und vertraut nicht auf Kleinkinderserienlizenzen, wie sie z.B. die englische Bevölkerung in Massen in diese Bereiche (egal ob nun im Paultons Park, Alton Towers oder Drayton Manor) lockt, sondern vertraut seinem eigenen Konzept und gönnt der ehemaligen Welt der Kinder eine flächendeckende Themenbereichsgestaltung mit viel Witz und Humo(u)r. St. Patrick zumindest kann zufrieden sein, der irische Themenbereich ist nämlich echt nett.

Hauptbesuchsgrund an diesem Ostersonntag war eine Fahrt auf dem Ba-a-a Express, der neuesten Achterbahn des Parks. Konzipiert und erbaut von der ART Engineering GmbH, wobei die Schienen selbst bei Mack Rides gebogen wurden, unterhält diese kleine Anlage vorrangig das jüngere Publikum des Parks; deren Einstieg in die Achterbahnfahrerkarriere zuvor sonst nur auf Pegasus oder den Alpenexpress, ggbfs. auch auf der Wilden Maus Matterhornblitz oder der Schweizer Bobbahn, erfolgen konnte.

Das kompakte Layout ist dabei schnell wiedergegeben und ebenso durchfahren. Nachdem man in einer mit Reibrädern bestückten Rechtskurve einige Höhenmeter gewonnen hat, geht es auf einer gemächlichen Geraden hinab. Diese mündet auch sogleich in einer Linkskurve, wobei sich ebenso schnell ein Richtungswechsel anschließt und man die hintere Wendekurve vollzieht. Daraufhin schließt sich eine kurze S-Kurve an, wonach man die Station erreicht. Alle guten Dinge sind zwei und so durchquert man den Streckenparcours ein weiteres Mal, ehe man dann schlussendlich zum Stopp kommt.

Der Ba-a-a Express ist eine nette Kinderachterbahn mit einem überraschend komfortablen Zug und einer zugegebenermaßen sehr interessanten Technik; immerhin wird der Boden der Station zu beiden Seiten abgesenkt, ehe der Zug diese verlassen kann, aber die Geländer an den Stationsenden nicht weggeklappt. Das habe ich nicht ganz verstanden, jedoch vermute ich wartungstechnische Gründe dafür, denn sicherheitsrelevant scheint es mir tatsächlich nicht zu sein. Nun ja, für die Zielgruppe ist die Achterbahn mehr als recht und auch die Eltern haben während der Fahrt sicherlich ihren Spaß. Zudem ist die Gestaltung der Anlage wirklich sehr flauschig.

 

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