Einige Stunden im Zoo Safari- und Hollywoodpark


Da es ein Donnerstag im September war, wo bei den anderen Parks schon ein Ruhetag im Programm steht war der Zoo Safari- und Hollywoodpark einer der wenigen mir noch unbekannten Parks, von dem man auch nicht wirklich viel in den verschiedenen Foren lesen kann.

Als einer der ersten Gäste führte es mich auf Safari. Im Gegensatz zum Serengeti-Park in Hodenhagen fällt hier die Strecke um einiges kleiner aus. Jedoch braucht man keine Angst um sein Auto zu haben. Highlight der Tour sind die Löwen und Tiger. Auch die anderen Tiere konnten sich sehen lassen.

Nach der Safari folgt erst einmal eine Irrfahrt durch den Park um zum Parkplatz zu kommen. Dieser fällt einen durch die hohen Betonmauern negativ ins Auge, dennoch mindert dieses das Gesamtbild des Park kaum.

Nach einem kurzen Erkundungsspaziergang zog es mich zum Super Tornado, alias Flying Tiger. Positiv an der Bahn ist der alte Arrow-Zug, sowie allen Anschein nach eine recht gute Pflege. Die Fahrt war in Ordnung, es fehlte aber das Gewicht im Zug (immerhin wurde die Bahn für mich alleine angeschmissen).

Die zweite Achterbahn des Parks sollte wie viele andere Attraktionen erst später öffnen. Aus diesem Grund erzähl ich mal kurz von meiner neuen Flatrideliebe den Fabbri Cataclysm Flying Oil Pump. Die Fahrt ist aufregend, schnell und spaßig. Zwar hat man Schulterbügel, diese spürt man aber kaum, weshalb die Fahrt auch sehr angenehm ist. Die Fahrt selbst war überschlagsreich und lang und daher sehr zu empfehlen.

Das weitere Fabbri Angebot des Parks ist etwas grenzwertiger. Beim Freefalltower hängt man eine knappe Minute oben an der Spitze und die Frisbee schwingt kaum aus. Dennoch konnte mich Fabbri nun sehr vom Fahrkomfort ihrer Anlagen überzeugen. Neben Zamperla der zweite italienische Hersteller der bei mir Punkten konnte.

Apropos Zamperla, auch von diesem Hersteller stehen einige Anlagen im Park. Zwar um einiges familienfreundlicher, aber das sollte in solch einen Park auch nicht fehlen. Die Teetassenbahn dreht sich hier im Übrigen besonders gut.

Eine besondere Erwähnung wert ist die Wildwasserbahn aus niederländischer Produktion. Der Kongo River überzeugt zwar nicht durch seine Liftgeschwindigkeit, kann aber durchaus durch seine Abfahrten, den Stromschnellenartigen Zwischensequenzen und der enormen Airtime im Doppeldrop überzeugen. Ein großes Lob gebührt den Personal, welches sich nicht zu schade war, meine beim Doppeldrop abgeflogene Cappy, zu bergen.

Hinter der Wasserbahn befindet sich ein Platz mit einigen Gehegen, sowie der Fabbri Frisbee und einem Heege Wasserrondell. Hier findet man Tiger, die sehr sexuell aktiv sind, aber auch faulenzende Löwen. Das Fahrgeschäftsangebot wird hier durch den Affenzug komplementiert, welcher über die Affeninsel fährt.

In der Nähe der fliegenden Ölpumpe befinden sich einige Heege Motorschaukeln, welche eine schöne Portion Airtime aufweisen, ein Wasserspielplatz mit Eimer, einige Kinderattraktionen, kaum rutschbare Metallbau-Emmeln-Rutschen und zu Halloween ein Maze.

Das Preis/Leistungsverhältnis beim Essen geht völlig in Ordnung. Ähnlich dem Hansa Park bekommt man hier gute Portionen für wenig Geld. Die Pommes waren jedenfalls schön knusprig. Der Park spielt im Preis/Leistungsverhältnis in einer ähnlichen Liga. 24€ ist für das Gebotene durchaus bezahlbar und wenn man an einen Tag ohne Shows hingeht, so wie ich, muss man nur einen ermäßigten Preis (17€50) zahlen. Die Fahrgeschäfte sind (fast) alle in einen guten und gepflegten Zustand und können überzeugen. Der Park ist auf jeden Fall einen Besuch wert.