Ein Zwischenhalt im nördlichsten Park Deutschlands


Angekommen in Tolk, wo sich die Tolk-Schau befindet machte ich mich, nach Bezahlung des Eintritts, auf die Suche nach den Heege Butterfliegen, wo ich zumindest den ersten nach relativ kurzer Zeit gefunden hatte. Dieser, dem Parkeingang am nächsten liegend, fuhr sich unerwartet ruppig, so dass es nur bei einer Fahrt blieb. Glücklicher Weise gibt es im Park noch einen zweiten Schmetterling, der sich recht ruhig fuhr, jedoch war hier linecutting an der Tagesordnung.
 
Als meine hundertste in Deutschland gefahrene Achterbahn stellte sich der Zierer Force One des Parks da, der glücklicher Weise schon einige Jahre auf den Buckel hat und daher mit den besseren Zug gesegnet ist. Neben einem Zierer Kontiki und einer Zierer Drachenbahn findet man im Freizeitparkteil des Parks noch die halbe Produktpalette von Heege, eine Schlauchbootrutsche, eine kuriose Kanalfahrt und eine elektronische Pferdereitbahn.
 
Als weiteres Highlight gibt der Park eine Sommerrodelbahn an, für die man erstmal bis zur anderen Seite des Parks marschieren darf. Vorbei an sehr gut wirkenden Grillhütten, an Dinosaurier und sonstigen Exponaten, einer Ministadt und einigen Tiergehegen. Hier liegt auch die größte Schwäche des Parks, denn er versucht all möglichen Kram abzudecken, den andere Parks schon viel besser und qualitativer abgedeckt haben.
 
Für die Rodelbahn musste man erst mal den Berg erklimmen um in dem Schlitten Platz nehmen zu können. Die Strecke war nicht besonders schnell oder mit rasanten Elementen bestückt, trotzdem gab es einige Leute die die Bremse nicht lösen wollten und die Strecke nur so entlang schlichen. Für solche Personen sollte man solche Anlagen sperren.
 
Nach gut 1,5 Stunden verließ ich den Park, in dem ich locker noch eine Stunde hätte investieren können. Der Park selbst ist gut ausgebaut, vor allem in der Infrastruktur, was bei einem solchen Park doch eher selten der Fall ist