Allgemeine Informationen Erlebnisfelsen Pottenstein


Alpine Coaster:Frankenbob (seit 2003)
Teil des Erlebnisfelsen Pottenstein (ab 2018)
Rodelmekka Pottenstein (2016 – 2017)
Sommerrodelbahnen Pottenstein (bis 2016)
Adresse:Am langen Berge 50
91278 Pottenstein
http://www.sommerrodelbahnen-pottenstein.de
Betrieb:Wiegand Erlebnisberge GmbH

Der Erlebnisfelsen Pottenstein ist einer der Wiegand Erlebnisberge und wird vom Hersteller der Anlagen selbst als Showcase betrieben. Wo anfangs nur die Sommerrodelbahn Frankenrodel die Besucher unterhielt, gibt es nun einen kleinen Vergnügungspark mit Alpine Coaster, Hexenbesen und dem imposanten Aussichtssteg Skywalk.

Fun Fact: Der Zugang zum Erlebnisfelsen Pottenstein befindet sich nicht mehr im Tal. Das Infrastruktur der Rodelbahnen Pottenstein ist noch vorhanden, wird jedoch nicht mehr genutzt.

Auf ein Neues in Pottenstein


Ich kann verstehen, wenn du deine Sommerrodelbahn wegen der Nässe nicht laufen lässt. Ich kann auch verstehen, dass man nichts öffnet, wo sich jemand wegen des rutschigen Untergrundes verletzen könnte oder sogar noch zu Boden fällt. Aber Wiegand, warum hast du deinen kleinen Suspended Coaster Hexenbesen nicht betrieben? Nur deshalb habe ich auf dem Rückweg von München nach Hamburg beim Erlebnisfelsen Pottenstein Halt gemacht. Und obwohl deine Website den Betrieb eigentlich garantiert hat, hast du die Anlage nicht betrieben.

Versteh mich nicht falsch. Die Route über Pottenstein ist einfach wunderschön und ich brauchte sowieso eine Pause von all den Baustellen. Es war sehr interessant, all deine neuen Einrichtungen zu sehen, aber es wäre schöner gewesen, wenn ich das gekaufte Ticket für mehr als nur für eines deiner Fahrgeschäfte verwenden hätte können. Der Frankenbob ist ein wunderschön aussehender Alpine Coaster, aber leider auch ein recht öder noch dazu. Der Frankenrodel hingegen ist eine wirklich tolle Sommerrodelbahn und dein Hexenbesen sieht zumindest toll und interessant aus. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Erweiterung des Rodelmekka Pottensteins die richtige Wahl war. Ich kann es nur einfach nicht sehen, wenn du deine Anlagen auf dem Erlebnisfelsen Pottenstein am späten Nachmittag an einem eher ruhigen Montag einfach nicht betreibst. 

Wo die Franken rodeln


Auf dem Weg zu einem Bewerbungsgespräch in München liegt Wien von Hamburg aus ja irgendwie auf dem Weg, so dass nur wenige Stunden zuvor ein Roadtrip durch Bayern und Österreich geplant wurde. Dieser sollte nach sieben Stunden Fahrzeit mittags am Greuther Keller so richtig starten, doch die Anlage öffnet innerhalb der Woche erst zum späten Nachmittag. Auch der Freizeitpark Schloss Thurn zog es vor an diesem Tag gar nicht zu öffnen, so dass der erste relevante Tourstopp erst bei den Sommerrodelbahnen Pottenstein – einem Wiegand Erlebnisberg – erfolgte.

Von der imposanten Ansicht der Bahnen geblendet zogen Jan und ich sofort unsere Geldbörse hervor und lösten ein Ticket für jeweils drei Abfahrten. Da der Alpine Coaster Frankenbob für uns Vorrang hatte und hier niemand anstand folgte die erste Fahrt auf dieser Anlage. Die Aussicht vom Lift auf die Sommerrodelbahn und die bevorstehenden Streckenmeter des Alpine Coasters lässt nur Gutes erwarten, doch schon bereits nach einigen Metern merkt man doch sehr deutlich, dass die Geschwindigkeit schlichtweg fehlt. Nach einigen Kurven und einer fantastischen Sicht auf die Umgebung geht es dem Highlight der Fahrt entgegen, einem Teilstück mit mehreren Jumps. Daraufhin folgen erneut einige Kurven, diesmal jedoch in Interaktion mit der Sommerrodelbahn Frankenrodel, bis am Ende der Fahrt ein Kreisel wartet.

Die Strecke an sich ist von der Aussicht her sehr ordentlich und in der Theorie auch anhand der verbauten Elemente, doch wirklich viel Fahrspaß mag hier leider nicht aufkommen.

Praktischer Weise kann man nach der Fahrt über einen Weg in der Station der Sommerrodelbahnen Pottenstein gleich zur nächsten Fahrt antreten. Dieses Mal jedoch fiel die Wahl auf die noch ungetestete Sommerrodelbahn. Parallel zur Liftfahrt des Alpine Coasters geht es den Berg hinauf und kurz darauf nach einer Rechtskurve wieder hinab. Dabei nimmt der Schlitten deutlich schneller an Geschwindigkeit auf, auch wenn man der Ausschwung in den ersten Kurven noch gegen Null tendiert. Zwei Jumps später hat sich auch dieses geregelt und es geht kurvenreich und mit angemessenen Kurvenverhalten den Berg hinunter. Mehrere Unterquerungen des Lifts und etwas Interaktion mit dem Alpine Coaster später folgt auch schon das Ende der Anlage.

Im Gegensatz zur Anlage nebenan wirkt die Geschwindigkeit auf der Sommerrodelbahn stets richtig. Durch die engeren Kurvenradien und den Jumps wirkt die Fahrt zudem dynamischer, so dass sie für uns mit Abstand die stärkere Anlage war.